Forum & Film

Forum & Film - eine Filmreihe in Kooperation mit dem Forum St. Peter

Gemeinsam mit dem Forum St. Peter der katholischen Kirche und in Kooperation mit der Evangelischen Kirchenarbeit zeigen seit Herbst 2009 eine Reihe von Filmen, die sich - weitgefasst - mit dem "Sinn des Lebens" auseinandersetzten. Leben ist mehr als das, was wir täglich erleben - so das Motto dieser Reihe. Im Anschluß an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch.

Hier finden Sie alle Termine als pdf in der Übersicht...

Montag, 11. September 2017, 20.00 Uhr:

Zu Gast: Renate Lohmann, Leiterin des Hospizdienstes Oldenburg

Halt auf freier Strecke

Von Andreas Dresen mit Milan Peschel, Steffi Kühnert, Talisa Lilly Lemke u.a., D 2011, 100 Min.
Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert.
„Eine emotionale Wucht, wie man sie lange nicht im Kino erlebt hat ... Milan Peschel erweist sich hier in der Rolle des Gefangenen einer tödlichen Krankheit als einer der intensivsten und mutigsten Darsteller seiner Generation.“ Spiegel Online
„Eine genaue Realitätsdarstellung, wie man sie sonst in dieser Form, gepaart mit absurdem schwarzen Humor, nur aus dem britischen Kino kennt.“ Neue Züricher Zeitung

Montag, 9. Oktober 2017, 20.00 Uhr:

Luther

Von Eric Till mit Joseph Fiennes, Alfred Molina, Claire Cox, Sir Peter Ustinov, Bruno Ganz u.a., D 2002, Wiederaufführung 2016, 121 Min.
1505: Der junge Martin Luther gerät in ein grauenvolles Unwetter, ein Blitz verfehlt ihn nur knapp. Zu Tode geängstigt gibt er sein Studium der Rechte auf und wird Mönch im Augustiner-Kloster zu Erfurt. Nach seiner Pilgerfahrt nach Rom 1510 geht er zum Theologiestudium nach Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche schlägt. 1518 verlangt Rom den Widerruf der Thesen. Doch Luther bleibt standhaft. Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Um sein Leben zu retten, lässt Friedrich der Weise ihn auf die Wartburg entführen. Dort übersetzt Luther innerhalb von elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Seine Lehren finden immer mehr Anhänger. Doch der Preis dafür ist hoch und der Kampf um die Reformation hat erst begonnen…
Der Spielfilm Luther erzählt von Luthers Standhaftigkeit und seinem Mut in einer Epoche revolutionärer Veränderungen: Das Mittelalter musste der Renaissance weichen und der unerschütterliche Glaube eines Mannes veränderte die Welt.

Montag, 13. November 2017, 20.00 Uhr:

1917 - Der wahre Oktober

Ein dokumentarischer Animationsfilm von Kathrin Rothe, D 2016, 90 Min.
St. Petersburg 1917. Die Weltkriegsfront rückt täglich näher, man hungert, bangt, wütet. Im Februar wird der Zar gestürzt. Auch viele Künstler sind euphorisch: Revolution! Freiheit! Endlich Frieden? Nein. Ab Oktober herrschen allein die Bolschewiki. Was taten Dichter, Denker, Avantgardisten wie Maxim Gorki und Kasimir Malewitsch während dieser radikalen Gewaltenwechsel?
In diesem außergewöhnlichen Film entsteigen fünf von ihnen als animierte Legetrickfiguren den Bücherstapeln der Regisseurin. Eigene überlieferte Worte im Munde durchkreuzen sie Salons, Komitees und Straßenschlachten: Momente, in denen der Ausgang der Geschichte noch offen ist.

Montag, 11. Dezember 2017, 20.00 Uhr:

Eine schöne Bescherung

Von Helena Bergström mit Helena Bergström, Robert Gustafsson, Maria Lundqvist u.a. SE 2016, 108 Min.
Eine schöne Bescherung ist vorprogrammiert, als Oscar und Simon, die seit drei Jahren zusammen sind, sowie ihre im neunten Monat schwangere Freundin Cissi sich dazu entschließen, ihre gesamte Familie über die Weihnachtsfeiertage einzuladen. Sie haben vor, endlich das Geheimnis um die Vaterschaft von Cissis Kind und die neu gegründete Familie lüften. Eigentlich gibt es keinen besseren Zeitpunkt für die Enthüllung als das Fest der Liebe und Toleranz - oder? Aber irgendwie läuft alles aus dem Ruder - Oscars Vater untersucht das baufällige Haus erbarmungslos auf Mängel, Simons Mutter taucht mit ihrem neuen, sehr jungen Liebhaber auf und von der verkündeten modernen Familienplanung ist niemand so richtig begeistert…