Nordlichter - Neues Skandinavisches Kino

vom 15. – 28. August 2019 im Casablanca-Kino

Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark, Island, Grönland: Skandinavisches Kino bedeutet nicht nur skurriler Humor und spektakuläre Landschaften, sondern vor allem außergewöhnliche Geschichten. Die "Nordlichter"-Reihe präsentiert sechs Filme, die einen breiten Bogen über von Landschaften und Sprache geprägte Geschichten spannen, die sowohl auf dem Land als auch in den Metropolen spielen – und die wir natürlich in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln zeigen.

DO. 15.8., 20.00 Uhr: KLEINER Skandinavischer Eröffnungsempfang im Casablanca-Bistro

Mit Unterstützung des Reisebüros skandinavientrips.de
Im Anschluss an den Empfang zeigen wir den schwedischen Film "Norske Byggeklosser" von Arild Fröhlich (siehe unten).

 

Mehr Infos unter www.nordlichter-film.de

Do. 15.8. & Mo. 26.8., 20.30 Uhr:

Norske Byggeklosser

Opportunity Knocks. Von Arild Fröhlich mit  Atle Antonsen, Anders Baasmo, Ine Jansen u.a., NO 2018, 100 Min., norweg. OmU
Ingrid und Olav wollen endlich ihr eigenes Heim und kaufen ein äußerst renovierungsbedürftiges Haus. Aber – so die schöne Idee – mit der Hilfe von Profis und viel eigener Arbeit und Geschick wird daraus schon bald ein schönes kleines Häuschen werden. Einen Strich durch die Rechnung machen ihnen allerdings die Handwerker, die Bank und die Behörden. Der Traum rückt in weite Ferne, Ingrid und Olav sind verzweifelt... „Norske Byggeklosser“ ist das neue Ergebnis des glänzenden Zusammenspiels von Regisseur Arild Fröhlich mit dem Comedian und Schauspieler Atle Atonsen, der hier in gleich elf Rollen zu sehen ist!

Fr. 16.8. & Do. 22.8., 20.30 Uhr:

Northern Disco Lights

Dokumentarfilm von Ben Davis mit Prins Thomas, Brian Ferry, Annie, Per Martinsen  u.a. NO/GB 2016, 74 min, norweg.- engl. OmU
Vor 20 Jahren begannen ein paar gelangweilte Teenager inmitten des arktischen Tromsø damit, mit Plattenspielern und Synthesizern zu experimentieren – die Geburt des Norwegian Techno. Für ihren spannenden Dokfilm „Northern Disco Lights – The Rise and Rise of Norwegian Dance Music“  haben  ben Davis und Produzent Pete Jenkinson üner zweieinhalb Jahre lang die norwegische Szene interviewt, in Archiven recherchiert und internationel Produzenten und DJ's besucht.

So. 18.8. & Di. 27.8., 20.30 Uhr:

Fyrir Framan Annað Fólk

In Front of Others. Von Óskar Jónasson  mit Snorri Engilbertsson, Hafdis Helga Helgadottir u.a., IS 2016, 90 Min, isländ. OmU
Hubert ist ein introvertierter junger Mann, der Probleme im Umgang mit anderen Menschen hat. Als er Hanna kennenlernen möchte, imitiert er seinen besten Freund und dessen Selbstbewußtsein. Anfänglich funktioniert das auch noch sehr gut, aber schon bald merkt Hanna, dass Hubert nicht echt ist, nicht authentisch ist. Um Hanna für sich gewinnen zu können, müsste Hubert über sich hinauswachsen… Osakr Jonasson ist als Regisseur, Autor und Produzent ständiger Gast beim isländischen Filmpreis "Edda"; mit dem Film "Renmote Control" debütierte er 1992 auf dem Filmfest in Cannes (in der Reihe Un Certain Regard). Mit "Fyrir Framan Annað Fólk" beweist er, dass er nicht neben Thrillern und Krimis auch anspruchsvolle Liebesgeschichten wunderbar erzählen kann.

Mo. 19.8., 20.30 Uhr & Sa. 24.8., 17.00 Uhr:

Lykkelænder

The Raven and the Seagull. Dokumentarfilm von Lasse Lau, DK/GL 2018, 71 Min, dän. (grönländ.) OmU
„Lykkelænder“ ist ein kunstvoll-poetischer Dokumentarfilm über das Verhältnis zwischen Dänemark und Grönland. Regisseur Lasse Lau, Filmemacher und bildender Künstler, setzt Menschen und Dinge in Szene und scheut auch nicht davor zurück, die Realität zu überspitzen, um die Spuren von Unterdrückung, Christianisierung und Abhängigkeit filmisch ins Gedächtnis zu rufen. Der Däne Lasse Lau bricht mit seinem ersten Langfilm das bedrückende Schweigen über das dänisch-grönländische Verhältnis.

Di. 20.8. & Mi. 28.8., 20.30 Uhr:

Armomurhaaja

Euthanizer. Von Teemu Nikki mit Matti Onnismaa, Jari Virman u.a., FI 2017, 83 Min., finnische OmU
Veijo lebt einsam im Wald und ist bekannt dafür, dass er gegen Bezahlung Haustiere „beseitigt“. Schnell ist aber klar, dass er kein Killer ist. Er tötet nicht aus Grausamkeit oder Geldgier, sondern aus Mitleid.  Als er sich aber eines Tages weigert, einen kleinen Hund umzubringen und ihn stattdessen bei sich aufnimmt, legt er sich mit einer Bande Neo-Nazis an… Lustig, finster, bitter, schräg? „Armomurhaaja“ ist eine Parabel über die Menschlichkeit, die sich hinter der Fassade der Grausamkeit verstecken kann.

Mi. 21.8. & So. 25.8., 20.30 Uhr:

Amatörer

Amateurs. Von Gabriela Pichler mit Zahraa Aldoujaili, Yara Aliadotter, Fredrik Dahl u.a, SE 2016, 110 Min, schwed..(teilw. engl., arab., dt., bosn., rumän.) OmU
In der schwedischen Kleinstadt Lafors herrscht plötzlich Aufregung als ein deutscher Billig-Discounter vor Ort investieren und Jobs schaffen will. Um die Investoren zu überzeugen, muss sich Lafors nun von der besten Seite präsentieren und beauftragt einen Profi für eine Video-Präsentation. Die Freundinnen Dana und Aida haben dagegen andere Vorstellungen von „ihrer“ Stadt. Mit Handy und Selfie-Stick machen sie ihren eigenen Film und zeigen auch die verdeckten Seiten des Stadt.. Gabriela Pickler zeigt in ihrem sehr aktuellen Film mit sehr viel Humor auch den nicht-erfüllten Multi-Kulti-Anspruch in weiten Teilen des ländlichen Schwedens und bezeichnet ihn als "eine Hommage an alle Rebellen in unseren kleinen Städten, an die Ausgechlossenen und Unverkäuflichen". Und die Variety schreibt: "Gabriela Pichlers Mischung aus sozialer Beobachtung und ergreifendem Humor kommentiert das sich wandelnde Gesicht Schwedens"