Der Heimatlose
Gleich mit seinem ersten Spielfilm wurde Kai Stänicke zur Berlinale eingeladen, wo das allegorische Drama als Eröffnungsfilm der Sektion ›Perspectives‹ gezeigt wurde. Zurecht, denn Stänicke ist ein bemerkenswerter Film gelungen, der mit einfachen Mitteln entstand und zeigt, wie sehr es beim Filmemachen auf Ideen ankommt, auf den Mut, seiner Vision zu folgen und zu vertrauen.
Ein Mann kehrt in seine Heimat zurück. Per Boot lässt sich Hein, Anfang 30, von einem Schiffer auf die Insel bringen, die er vor 14 Jahren verlassen hat. Warum, das ist das Rätsel, das die Handlung antreibt, das Rätsel, das über den seltsamen Ereignissen schwebt die folgen, ein Rätsel, das sich erst ganz am Ende auflösen wird.
Regie: Regie: Kai Stänicke
Besetzung: Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Schüle
Deutschland 2026 / 122 Min. / FSK folgt