Sechswochenamt
Vostellung mit Filmgespräch am Mo., 17.8. um 19.30 Uhr mit Verena Gerdes (Ambulanten Hospizdienst Oldenburg).
Der Film erzählt von der jungen Lore, die mitten in der COVID-19-Pandemie in ihre rheinische Heimatstadt Erkelenz zurückkehrt, nachdem ihre Mutter verstorben ist. Vor Ort sieht sie sich mit eingefahrenen Familienstrukturen und einer lähmenden Bürokratie konfrontiert, während sie kaum Zeit findet, sich von ihrer Mutter zu verabschieden. Über den namensgebenden Zeitraum von sechs Wochen – dem Sechswochenamt, einer katholischen Tradition einer Totenmesse rund sechs Wochen nach dem Todesfall – ringt Lore damit, den Verlust zu verarbeiten und den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Sechs Wochen, in denen Lore lernt, ihre Trauer zuzulassen, um nicht von ihr aufgefressen zu werden. Dass die Endlichkeit des Lebens geplant werden muss und dass es keine Antwort auf die Frage gibt: Wie trauert man richtig?
»Ein leiser, sehr ehrlicher Film über das, was kommt, wenn man ein Leben abwickeln muss.« – Programmkino.de