ALLONS AU CINEMA

 

Wir freuen uns sehr über unsere neue Kooperation mit der deutsch-französischen Gesellschaft. Unter dem Motto Allons au cinéma - Gehen wir ins Kino  zeigen wir alle 8 Wochen  an einem Sonntagvormittag um 11.00 Uhr einen speziell ausgewählten Film in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertitel. Zur Einstimmung gibt es vor Filmbeginn ein Glas Prosecco  oder O-Saft oder auch gemischt.

 

 

Am Sonntag, 21. September 2025 um 11.00 Uhr:

Louise Violet - Louise und die Schule der Freiheit

Von Éric Besnard mit Alexandra Lamy, Grégory Gadebois, Jérôme Kircher, Annie Mercier u.a., F 2024, 109 Min., franz. OmU
Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts. Die Lehrerin Louise Violet wird aufs Land geschickt, um eine Schule zu eröffnen. Auch Kinder aus Bauernfamilien sollen in der Republik lesen und schreiben lernen – so will es das Gesetz. Doch das Landleben sieht anders aus und Louise Violet stößt mit ihren Bildungsidealen auf Unverständnis. Doch obwohl sich zunächst keines der Dorfkinder im Klassenzimmer blicken lässt, bleibt sie standhaft. 

 

 

Am Sonntag, 9. November 2025 um 11.00 Uhr: 

Les Barbares - Die Barbaren – Willkommen in der Bretagne

Von Julie Delpy mit Julie Delpy, Sandrine Kiberlain, Laurent Lafitte, Ziad Bakri, Jean-Charles Clichet, India Hair u.a., F 2024, 103 Min., franz. OmU
In der bretonischen Kleinstadt Paimpont scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Auch wenn die Einwohner nicht unterschiedlicher sein könnten, eint sie der Stolz auf ihren Zusammenhalt und ihre Nächstenliebe. Als Zeichen der Solidarität stimmt die Gemeinde begeistert dafür, eine aus der Ukraine geflüchtete Familie bei sich aufzunehmen. Als jedoch anstatt der erwarteten Ukrainer Familie Fayad aus Syrien in Paimpont eintrifft, ist die Überraschung bei den vermeintlich weltoffenen Bürgern groß. Mit DIE BARBAREN legt Regisseurin und Hauptdarstellerin Julie Delpy den Finger charmant aber mit Nachdruck genau in die Wunde. Ihre hochaktuelle und ungemein witzige Komödie entlarvt mit scharfem Blick menschliche Schwächen wie Vorurteile und fehlende Toleranz, ohne dabei die Empathie für ihre schrulligen Figuren zu verlieren.

 

Am Sonntag, 14. Dezember 2025 um 11.00 Uhr: 

Bolero

Von Anne Fontaine mit Raphaël Personnaz, Jeanne Balibar u.a., F 2024, 118 Min., franz. OmU
Paris 1928: Die Choreografin Ida Rubinstein wählt Maurice Ravel aus, die Musik für ihr nächstes Ballett zu komponieren. Sie wünscht sich etwas Kühnes und Sinnliches. Der berühmte und etablierte Ravel sieht sich zunächst nicht in der Lage, etwas zu Papier zu bringen. Er sucht Inspiration in seinem Alltag und taucht tief in sein Innerstes ein, setzt sich mit den Misserfolgen seiner frühen Jahre, dem Bruch durch den Ersten Weltkrieg und der unmöglichen Liebe zu seiner Muse Misia Sert auseinander. Eine zufällige Idee wird die Grundlage für seinen größten Erfolg: den Boléro

Am Sonntag, 18. Januar 2026 um 11.00 Uhr: 

Monsieur Aznavour

Von Mehdi Idir und Grand Corps Malade mit Tahar Rahim, Bastien Bouillon, Marie-Julie Baup, Camille Moutawakil u.a., F 2024, 133 Min., franz. OmU
Paris in den 1930er Jahren. Als der kleine Charles die Theaterbühne für sich entdeckt und beschließt, Sänger zu werden, sind die Bedingungen dafür denkbar schlecht: Ohne Geld, als Sohn armenischer Einwanderer und mit einer ungewöhnlichen Stimme glaubt niemand an seinen Erfolg. Von unbändigem Ehrgeiz getrieben, scheut Charles weder Mühe noch Risiko und als die Chanson-Ikone Edith Piaf auf ihn aufmerksam wird, scheint der Ruhm zum Greifen nahe. Doch ist er für seinen Traum bereit, die Menschen zurückzulassen, die er liebt?