Forum & Film
Forum & Film - eine Filmreihe in Kooperation mit dem Forum St. Peter und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit
Gemeinsam mit dem Forum St. Peter der katholischen Kirche und in Kooperation mit der Evangelischen Kirchenarbeit zeigen seit Herbst 2009 eine Reihe von Filmen, die sich - weitgefasst - mit dem "Sinn des Lebens" auseinandersetzten. Leben ist mehr als das, was wir täglich erleben - so das Motto dieser Reihe. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch.
Den Flyer dieser Filmreihe können Sie sich runterladen. (pdf),
Programm April bis August 2023
Programm September 2023 bis Februar 2024
Programm August 2024 bis Februar 2025
Programm März 2025 bis Juli 2025
Programm August 2025 bis Januar 20026
Programm Februar 2026 bis Juli 2026
Am Montag, 2. Februar um 20.00 Uhr:
The Change
Professorin Ellen und Sternekoch Paul feiern ihren 25. Hochzeitstag. Während sich die Gäste amüsieren, wird Ellen das Gefühl nicht los, die neue Freundin ihres Sohnes zu kennen. Und ja - Liz ist die Studentin, die wegen ihrer „antidemokratischen Thesen“ von der Uni geflogen ist und nun kurz davor steht, mit der Bewegung „The Change“ einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel einzuleiten, der das gesamte politische System Amerikas zu vergiften droht. Plötzlich muss Ellen für Freiheit und Werte eines ganzen Landes kämpfen.
OT: Anniversary / Regie: Jan Komasa / Besetzung: Diane Lane, Kyle Chandler u.a. / USA 2015 / 112 Min.
Am Montag, 2. März um 20.00 Uhr:
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes
Preußen, 1704: Königin Charlotte vermisst ihren einstigen Lehrer Gottfried Wilhelm Leibniz und lässt ein Gemälde von ihm in Auftrag geben. Leibniz will ihr gern den Wunsch erfüllen, doch die Porträtsitzungen mit dem großen Denker werden zur Herausforderung. Einzig die junge Malerin Aaltje van de Meer vermag es, ihm auf Augenhöhe zu begegnen. Bald entspinnt sich zwischen ihr und dem Philosophen ein leidenschaftlicher Austausch über das Verhältnis von Kunst und Realität.
Regie: Edgar Reitz und Anatol Schuster / Besetzung: Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa u. a. / D 2025 / 104 Min.
Am Montag,6. April um 20.00 Uhr:
22 Bahnen
Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern - und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der - genau wie sie - immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause außer Kontrolle..
Regie: Mia Maariel Meyer / Romanvorlage: Caroline Wahl / Besetzung: Laura Tonke, Luna Wedler, Jannis Niewöhner u.a. / D 2025 / 102 Min.
Am Montag, 4. Mai um 20.00 Uhr:
Das Verschwinden des Josef Mengele
Buenos Aires, 1956: Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der berüchtigte KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Mit Hilfe eines Netzwerks aus Unterstützern und Familie entzieht er sich über Jahre hinweg erfolgreich der internationalen Strafverfolgung. Der Film zeichnet Mengeles Fluchtstationen bis nach Brasilien nach, ein verbitterter, vor Selbstmitleid triefender Mann, der sein Schicksal beklagt
„Brillant gefilmt, schonungslos und entlarvend!“ programmkino.de
Regie: Kirill Serebrennikov / Romanvorlage: Olivier Guez / Besetzung: August Diehl u.a. / D, F 2024 / 135 Min. / sw
Am Montag, 1. Juni um 20.00 Uhr:
Drei Kilometer bis zum Ende der Welt
Adi ist 17 und verbringt vor dem Beginn seines Studiums einen letzten Sommer in seinem Heimatort – einem kleinen Dorf im Donaudelta Rumäniens, wo die Küsten in der Sonne strahlen und das Schilf im Wind tanzt. Doch eines Nachts wird er bei einem homophoben Angriff brutal zusammengeschlagen. Bestraft werden aber nicht die Täter aus dem Dorf, sondern er selbst: Seine Eltern nehmen Adi das Handy ab, sperren ihn ein und wollen ihm die „Sünde“ mit Hilfe des Dorfpriesters austreiben. Das Gewaltverbrechen wird von der lokalen Polizei vertuscht.
OT: Trei Kilometri Pana La Capatul Lumii / Regie: Emanuel Pârvu / Besetzung: Bogdan Dumitrache, Ciprian Chiujdea, u.a. / RUM 2024 / 105 Min.
Am Montag, 6. Juli um 19.30 Uhr:
In die Sonne schauen
Vier Leben – vier Epochen – eine Vergangenheit. Die Leben von Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) sind auf unheimliche Weise miteinander verwoben. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit auf demselben abgeschiedenen Hof in der Altmark. Während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit. Und irgendwann geraten die Grenzen zwischen jetzt und früher ins Wanken.
„In die Sonne schauen zeigt eindrucksvoll, was Kino sein kann.“ Zeit Online
Regie: Mascha Schilinsky / Besetzung: Lena Urzendowsky, Zoë Baier, Lea Drinda, Laeni Geiseler, Louise Heyer u.a. / D 2025 / 149 Min.