Forum & Film

Forum & Film - eine Filmreihe in Kooperation mit dem Forum St. Peter und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit

Gemeinsam mit dem Forum St. Peter der katholischen Kirche und in Kooperation mit der Evangelischen Kirchenarbeit zeigen seit Herbst 2009 eine Reihe von Filmen, die sich - weitgefasst - mit dem "Sinn des Lebens" auseinandersetzten. Leben ist mehr als das, was wir täglich erleben - so das Motto dieser Reihe. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch.

Den Flyer dieser Filmreihe können Sie sich runterladen. (pdf),

Programm bis März 2023

Programm April bis August 2023

Programm September 2023 bis Februar 2024

Programm März bis Juli 2024

Programm August 2024 bis Februar 2025

Programm März 2025 bis Juli 2025

Programm August 2025 bis Januar 20026

Programm Februar 2026 bis Juli 2026

 

Am Montag, 6. Juli um 19.30 Uhr: 

In die Sonne schauen

Vier Leben – vier Epochen – eine Vergangenheit. Die Leben von Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) sind auf unheimliche Weise miteinander verwoben. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit auf demselben abgeschiedenen Hof in der Altmark. Während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit. Und irgendwann geraten die Grenzen zwischen jetzt und früher ins Wanken.
„In die Sonne schauen zeigt eindrucksvoll, was Kino sein kann.“  Zeit Online 
Regie: Mascha Schilinsky / Besetzung: Lena Urzendowsky, Zoë Baier, Lea Drinda, Laeni Geiseler, Louise Heyer u.a. / D 2025 / 149 Min.

 

 

Am Mo. 3. August um 20.00 Uhr:

Die Möllner Briefe

Im November 1992 wird das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie durch rassistische Brandanschläge in Mölln auf grausame Weise zerstört. Der siebenjährige İbrahim überlebt die Katastrophe, verliert jedoch seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Tragödie hinterlässt tiefe Wunden, bis heute. Die Stadt Mölln erhielt damals hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Diese Begegnungen eröffnen einen intensiven Austausch über Verlust, Solidarität und die Frage, wie Gesellschaft mit Gewalt und Diskriminierung umgeht.
Dokumentarfilm / Regie: Martina Priessner / DE 2025 / 96 Min. 

 

Am Mo. 7. September um 20.00 Uhr:

Vier minus drei

Barbara und Heli führen mit ihren Kindern Fini und Thimo ein glückliches Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Lebenssinn zweifeln. Doch ganz langsam, mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen
Regie: Afrian Goiginger / Romanvorlage: Barbara Pachl-Eberhart / Besetzung: Valerie Pachner, Robert Stadlober u.a. / D 2025 / 121 Min. 

 

Am Mo. 5. Oktober um 20.00 Uhr:

Teresa – Ein Leben zwischen Licht und Schatten

1948: Teresa, Oberin des Klosters der Loreto-Schwestern in Kalkutta, will das Kloster verlassen, um eine eigene Ordensgemeinschaft zu gründen. Sie ist fest davon überzeugt, dass Gott diesen großen Plan für sie vorgesehen hat. Mit ihrem eigenen Orden will sie den ärmsten Menschen helfen. Doch kurz vor der Umsetzung ihres Vorhabens wird sie gezwungen, ihre Überzeugungen zu hinterfragen. Zwischen persönlichen Ambitionen und religiösem Glauben steht sie an einem Wendepunkt, der ihre Zukunft nachhaltig prägen wird.
Regie: Teona Strugar Mitevska / Besetzung: Noomi Rapace, Sylvia Hoeks u.a. / BEL, MZ, SE 2024 / 104 Min.

Am Mo. 2. November um 20.00 Uhr:

Eternity

Joan ist tot und im Jenseits angekommen. Bei ihrer Ankunft muss sie sich innerhalb einer Woche entscheiden, mit wem sie den Rest ihrer Ewigkeit verbringen will. Einerseits wäre da ihr Ehemann Larry, andererseits ihre Jugendliebe Luke, der früh verstarb und seitdem auf sie wartet. Hin- und hergerissen zwischen den vielen schönen Erinnerungen mit Larry und dem ersehnten Wiedersehen mit Luke, zwischen Vertrautem und Vergangenem beginnt für Joan ein innerer Konflikt, der keine einfachen Antworten zulässt.
Regie:  David Freyne / Besetzung:  Elizabeth Olsen, Callum Turner u.a. / US 20254 / 114 Min. 

 

Am MO. 7. Dezember um 20.00 Uhr:

Verflucht normal!

Die wahre Geschichte von John Davidson: Mit 15 Jahren wird bei ihm das Tourette-Syndrom diagnostiziert. Von seinen Mitschülern ausgegrenzt, kämpft er mit einer Krankheit, die damals kaum jemand kannte. Als Erwachsener macht er sich für die Aufklärung stark und wird 2019 von der Königin mit dem MBE ausgezeichnet.  „Lustig, intensiv und voller Herz!“ The Guardian
Regie:  Kirk Jones / Besetzung:  Robert Aramayo, Maxine Peake, Peter Mullan u.a. / GB 2024 / 120 Min. 

Am Mo. 4. Januar um 19.30 Uhr:

Der Astronaut - Projekt Hail Mary

Ryland Grace erwacht an Bord eines Raumschiffs – weit entfernt von seiner Heimat auf der Erde und ohne jede Erinnerung an seine Identität oder den Grund seiner Reise in die Weiten des Weltraums. Nur langsam erkennt er, dass er auf der Erde mal Naturwissenschaftslehrer war, und, dass er eine zentrale, äußerst wichtige Rolle in einem Wettlauf gegen die Zeit spielt:  Er soll das Rätsel um eine mysteriöse Substanz lösen, die dazu führt, dass die Sonne erlischt und die gesamte Menschheit vernichtet wird. 
Regie: Phil Lord, Christopher Miller / Romanvorlage: Andy Weir / Besetzung: Ryan Gosling, Sandra Hüller u.a.  / USA 2026 / 156 Min. / engl. OmU

 

Mo. 1. Ferbuar um 20.00 Uhr:

Ich verstehe Ihren Unmut

Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, sofern er nicht mehr Stunden und Umsatz erhält. Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden und den Bedingungen des Niedriglohnsektors.
Regie: Kilian Armando Friedrich / Besetzung: Sabina Thalau u.a. / D 2025 / 90 Min.