Der philosophische Film
In dieser Reihe zeigen wir ausgewählte Spielfilme oder Dokumentationen mit philosophischem Bezug. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Gespräch.
Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
Vorstellung mit Filmgespräch am Di., 17.11. um 19.30 Uhr mit Prof. Dr. Matthias Bormuth (Universität Oldenburg).
Die Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist…
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Hannah Arendt
Vorstellung mit Filmgespräch am Di., 15.12. um 19.30 Uhr mit Prof. Dr. Gesa Wellmann (Institut für Philosophie, Universiät Oldenburg).
Auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus muss Hannah Arendt Deutschland verlassen und emigriert in die USA. 1961 erhält sie vom New Yorker den Auftrag, in Jerusalem den Prozess gegen Eichmann zu verfolgen. Sie erwartet die Konfrontation mit einem Monster. Stattdessen erlebt sie einen mittelmäßigen Bürokraten. Zurück in New York studiert sie Prozessakten, diskutiert mit ihrem Mann und ihren Freunden. Als 1963 ihre Artikelserie »Eichmann in…
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Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes
Vorstellung mit Filmgespräch am 26.1. um 19.30 Uhr mit Prof. Dr. Matthias Bormuth (Institut für Philosophie, Universität Oldenburg).
Preußen, 1704: Königin Charlotte bittet ihren einstigen Lehrer Gottfried Wilhelm Leibniz, für ein Gemälde Modell zu sitzen. Doch die Porträtsitzungen mit dem großen Denker werden zur Herausforderung. Einzig die junge Malerin Aaltje van de Meer vermag es, ihm auf Augenhöhe zu begegnen. Bald entspinnt sich zwischen dem Philosophen und ihr ein leidenschaftlicher Austausch über Kunst und Realität.
Mit seinem Leibniz-Porträt kehrt Regielegende Edgar…
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Winterreise
Vorstellung mit Filmgespräch am Di., 23.2. um 19.30 Uhr mit Matthias Grön (Leiter, Junges Staatstheater Oldenburg).
Bruno Ganz in seiner letzten Rolle verkörpert den jüdischen Flötisten Günther Goldschmidt. Günther Goldschmidt wuchs in Oldenburg auf, seine erste Begegnung mit der Musik fand im Oldenburger Theater statt. Seine Frau Rosemarie und er waren begnadete Musiker und bis 1941 Teil des jüdischen Kulturbundes, der von den Nazis aus Propagandazwecken geduldet war. Erst in letzter Sekunde gelang ihnen die Flucht in die USA. Von dieser Geschichte erfuhr ihr…
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