Forum & Film

Forum & Film - eine Filmreihe in Kooperation mit dem Forum St. Peter

Gemeinsam mit dem Forum St. Peter der katholischen Kirche und in Kooperation mit der Evangelischen Kirchenarbeit zeigen seit Herbst 2009 eine Reihe von Filmen, die sich - weitgefasst - mit dem "Sinn des Lebens" auseinandersetzten. Leben ist mehr als das, was wir täglich erleben - so das Motto dieser Reihe. Im Anschluß an die Filmvorführung gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch.

Hier finden Sie alle Termine als pdf in der Übersicht...

Zu Gast: Prof. Andreas Zieger, FA für Neurochirurgie

Montag, 8. April 2019 um 20.00 Uhr:

Die Lebenden reparieren

Von Katell Quillévéré mit Tahar Ramin, Emmanuelle Seigner, Kool Shen u.a. F 2017, 104 Min.
Als Simon am Morgen mit zwei Kumpels zum Surfen aufbricht, ahnt niemand etwas von der drohenden Katastrophe - doch Stunden später ist der Junge nach einem schweren Autounfall hirntot. Für seine Eltern Marianne und Vincent, die in Le Havre leben, bricht eine Welt zusammen. Nun stehen sie vor der schwierigen
Frage, ob sie die lebenserhaltene Technik abschalten lassen. Wenn sie die Organe des Sohnes zur Spende freigeben würden, könnten andere Menschenleben gerettet werden. So wie das der zweifachen Mutter Claire aus Paris, deren Herz jederzeit versagen kann und die dringend ein Spenderherz benötigt.
„Kein Rührstück und kein Krankenhausdrama: Katell Quillévérés herausragender Film „Die Lebenden reparieren“ zeigt, wie eine Herztransplantation die Leben ganz unterschiedlicher Menschen aufwühlt.“ Spiegel.de

In Kooperation mit der KlimaAllianz Oldenburg

Montag, 13. Mai 2019 um 20.00 Uhr:

Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier

Dokumentarfilm von Florian Weigensammler, Christian Krönes, AT/Ghana 2017, 92 Min., OmU/ Voice Over
Wir alle kennen das – ein neues Smartphone oder Fernseher muss her, das alte wird zurückgegeben.
Aber was passiert mit diesen Elektrogeräten? Welcome to Sodom lässt uns hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde Agbogbloshie in Accra (Ghana) blicken und porträtiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei geht es besonders um die Lebensumstände der rund 6000 Männer, Frauen und Kinder, die hier arbeiten und leben. Die Bezeichnung „Sodom“ stammt von ihnen.
„Der Film ist eindringlich, ohne belehrend zu sein. Von einer Reportage könnte er nicht weiter entfernt sein, und auch nicht von einem paternalistischen Blick weißer Westler auf afrikanische Missstände. Die Regisseure beschränken sich darauf, die Kamera langsam über dieses Albtraumszenario aus Feuer,
Hitze und Gift gleiten zu lassen, um einen Ort zu enthüllen, der ebenso real wie surreal ist. Als würde die Kamera selbst einen ungläubigen, schockierten Blick auf ihr eigenes Nachleben werfen. Auch sie könnte einmal hier landen, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.“ Süddeutsche Zeitung.de

Montag, 10. Juni 2019 um 20.00 Uhr:

Der Vorname

Von Sönke Wortmann nach der gleichnamigen Komödie von Alexandre De La Patellière und Matthieu Delaporte. Mit Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Iris Berben, Justus von Dohnány u.a, D 2018, 91 Min.
Stephan und Elisabeth veranstalten ein Abendessen in ihrem Haus in Bonn. Eingeladen sind neben René noch Thomas und dessen schwangere Freundin Anna. Das Essen ist lecker, alle sind entspannt.
Doch als Thomas und Anna verkünden, ihren Sohn Adolf nennen zu wollen, bricht ein handfester Streit aus: Schnell werfen sich die fünf Erwachsenen harte Beleidigungen an den Kopf und die Diskussion artet immer mehr aus, so dass bald die schlimmsten Jugendsünden und größten Geheimnisse aller Beteiligten ans Licht kommen…
„Mit Wortwitz und viel Esprit bringt DER VORNAME die heile Fassade einer Familie zum Bröckeln.
Scharfzüngig, augenzwinkernd, aberwitzig…. Prädikat Besonders wertvoll!“ Filmbewertungstelle