Kaffee-Kuchen-Kino

Kaffee, Kuchen und danach ein guter Film – so sollte ein gelungener Kino-Nachmittag aussehen. Unter dieser Prämisse haben das Inforum und das Casablanca-Kino eine kleine Filmreihe zusammengestellt, die nun schon im zehnten Jahr sehr erfolgfreich läuft – und aufgrund von Corona nun etwas anders organisiert werden muss:
Im Kino gelten strenge Abstands-Regelungen zwischen Einzelpersonen bzw. Kleingruppen. Wieviel Plätze genau zur Verfügung stehen, kann deshalb im Vorfeld leider nicht bestimmt werden. Aus diesem Grund sind wir auf einen verbindlichen Vorverkauf angewiesen, Reservierungen sind zurzeit nicht möglich. Aufgrund der oben beschriebenen Situation ist der Vorverkauf nur an der Kinokasse oder über unsere homepage www.casablanca-kino.de möglich. Das Servicebüro der Stadt Oldenburg nimmt keine Reservierungen an.
Der Eintritt kostet 6,00 € (bei Kaffee & Kino) und 8,00 € (bei Kaffee & Kuchen & Kino)
Ob wir Kaffee und Kuchen oder nur Kaffee zum Film anbieten, entscheiden wir – abhängig von der aktuellen Situation und Gesetzeslage zu Corona - monatlich neu. Aus diesem Grund startet der Vorverkauf recht kurzfristig, nämlich 8 Tage vor dem Vorstellungstermin.

Neu ist weiterhin, dass wir jeden Film zweimal in verschiedenen Sälen und mit versetzten Anfangszeiten anbieten. Bitte beachten Sie, dass wir genau auf die Einlasszeiten achten müssen.

 

Mittwoch, 13. Januar um 14.30 (Einlass ab 13.45 Uhr) + 15.15 Uhr (Einlass ab 14.45 Uhr):

Winterreise

Von Anders Östergaard nach dem Buch „Die unauslöschliche Symphonie. Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches - eine deutsch-jüdische Geschichte“ von Martin Goldsmith. Mit Bruno Ganz u.a., DE/DK 2019, 90 Min.
In seiner letzten Rolle verkörpert Bruno Ganz in „Winterreise“ von Anders Ostergaard den jüdischen Musiker Günther Goldschmidt aus Oldenburg.
Goldschmidt und seine Frau Rosemarie waren bis 1941 Musiker beim jüdischen Kulturbund in Frankfurt und Berlin. In letzter Sekunde gelang ihnen die Flucht in die USA. Ihr Familienangehörigen wurden von den Nazis ermordet. Von dieser Geschichte erfuhr ihr Sohn Martin Goldsmith erst nach dem Tod seiner Mutter, der Film rekonstruiert die Gespräche zwischen Vater und Sohn mit einer virtuosen Nutzung des historischen Archivmaterials.

Mittwoch, 17. Februar um 14.30 (Einlass ab 13.45 Uhr)+ 15.15 Uhr (Einlass ab 14.45 Uhr):

Eine größere Welt

Un monde plus grand. Von Fabienne Berthaud nach dem Roman Mein Leben mit den Schamanen von Corine Sombrun. Mit Cécile de France, Narantsetseg Dash, Ludivine Sagnier u.a., F/BEL 2019, 100 Min.
Eine größere Welt – das ist es, was Corine entdeckt, als sie in der Mongolei während eines schamanischen Rituals in Trance fällt. Dabei war sie nur hergekommen, um ethnographische Tonaufnahmen zu sammeln. Doch die Schamanin Oyun offenbart Corine, dass sie eine seltene Gabe besitzt, die ausgebildet werden muss. Zurück in Frankreich lassen sie die Erlebnisse nicht mehr los. Sie kehrt in die Mongolei zurück und begibt sich auf eine spirituelle Reise, die ihr Leben und ihre Sichtweise für immer verändern wird.

Mittwoch, 17. März um 14.30 (Einlass ab 13.45 Uhr) + 15.15 Uhr (Einlass ab 14.45 Uhr):

Über Grenzen

Dokumentarfilm von Johannes Meier & Paul Hartmann mit Margot Flügel-Anhalt, D 2019, 110 Min.
Mit 64 Jahren setzt sich Margot zum ersten Mal auf ein Motorrad – und fährt einfach los: Von ihrem kleinen Dorf in Nordhessen aus 117 Tage und 18.046 km lang mit einem 125er Motorrad durch Zentralasien. Sie überquert nicht nur die Grenzen von 18 Ländern, sondern auch die zwischen Menschen von fremder Sprache und Kultur. Ein spannender Reisefilm über eine mutige Frau!